Internet Trends 2010

Cloud Computing, Social Gaming, Social Media-Richtlinien & App-Marketing

Nicht nur im Bereich Suchmaschinenoptimierung wird sich in diesem Jahr einiges ändern, auch in anderen Bereichen wird man 2010 Veränderungen beobachten können.

Cloud Computing
Der Begriff Cloud Computing ist derzeit in aller Munde, doch nicht jedem ist dieser Begriff bzw. dessen Bedeutung geläufig. Hier ein Erklärungsversuch: Mittels Cloud Computing können IT-Dienstleistungen - Software, Infrastruktur, Plattform,… - eines Unternehmen extern betrieben werden. Server-Hardware, Verbindungen, Anwendungen und das Datenmanagement verschwinden so in einem Netzwerk von virtualisierten Servern. Einfacher gesagt, Hard- und Softwareressourcen liegen nicht mehr bei einem Unternehmen, sondern werden online über das WorldWideWeb durch externe Dienstleister zur Verfügung gestellt. Cloud Computing ist somit eine Form, Services (Produkte, Dienstleistungen, Software, …) auszulagern, um in weiterer Folge auch Kosten einzusparen. Doch bei Cloud Computing geht es nicht nur um Software, Anwendungen oder Programme, Cloud Computing bezieht sich auf ein neues IT-Management-Konzept, dass die IT-Welt grundlegend verändern könnte.
Google hat Cloud Computing bereit für sich entdeckt. So können über Google – „Texte & Tabellen“ Textarbeiten online erledigt werden und gemeinsam mit anderen genutzt werden.

Social Gaming
Onlinespiele sind mit Sicherheit keine Neuheit, durch Facebook wurde diese jedoch auf eine neue Stufe gehoben. Farmville – zu spielen über das soziale Netzwerk Facebook – hat in nur sechs Monaten 75 Millionen Spieler gefunden. Dabei ist die Idee einer virtuellen Farm bei weitem nicht neu, neu ist jedoch, dass mit Freunden Güter getauscht werden können, oder aber auch die Erweiterung des Bauerhofs von der Anzahl an befreundeten Bauern abhängig ist. Ohne Interaktion stößt man so schnell an die Grenzen seiner „Farm“.
Im letzten Jahr ist der Markt für Social Games wenigen Monaten explodiert. Diese Tendenz wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen.

Social Media-Richtlinien
Facebook, Twitter & Co ermöglichen die Kommunikation mit Freunden und Bekannten. Vorraussetzung ist lediglich ein Internetzugang. Soziale Netzwerke und dessen Nutzer halten sich in den meisten Fällen nicht an Arbeits- oder Geschäftszeiten. Kommentare sind schließlich in wenigen Minuten verfasst und veröffentlicht. Das Resultat: Immer mehr Unternehmen verfassen Social Media-Richtlinien. Solche Richtlinien dienen keineswegs dazu um die Nutzung von Sozialen Netzwerken einzuschränken oder zu verbieten. Vielmehr versuchen Unternehmen durch diese Richtlinien den richtigen Umgang mit Social Media Netzwerken ihren Mitarbeitern zu vermitteln und aufzuzeigen. Viele Unternehmen bieten zusätzlich Schulungen um Mitarbeiter mit Social Media-Diensten vertraut zu machen.
Die Nutzung von Facebook & Co steigt stetig an, die Zahl der Richtlinien wird diesem Beispiel ebenfalls folgen.

App-Marketing
Wer den Begriff Apps – Applikationen - hört, denkt automatisch an das iPhone von Apple. Für das Kulthandy gibt es inzwischen mehr als 100.000 Anwendungen – sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige. Egal ob Angelspiel, Trinkgeldrechner, Fahrplanabfrage oder auch ein Vogelstimmen-Lexikon, für fast alle Anforderungen findet sich ein passendes App. Die Konkurrenz auf dem Applikationen-Markt ist beachtlich, die Vermarktung einer neuen Anwendung daher unumgänglich. Und schon ist ein neuer Bereich des Marketings geboren: App-Marketing. Die Zahl der Anwendungen für Smartphones wird 2010 weiter ansteigen, die Möglichkeiten bei App-Marketing ebenso.

Mit diesem Beitrag schließen wir unsere Reihe Trends 2010. Aber Sie sehen, dass Jahr 2010 hält einige interessante Neuerungen und Trends bereit. Nächste Woche erwartet Sie wieder ein Beitrag aus einem spannenden Bereich des WorldWideWebs.

News & Info
Impressumspflichten für Newsletter
Generell gilt: Ein Impressum muss in jedem Newsletter, der mindestens viermal im Jahr in vergleichbarer Gestaltung erscheint, zu finden sein.

Impressumspflichten für Websites
Immer wieder erhalten wir Anfragen zur Impressumspflicht bei Websites oder Webshops. Daher haben wir die wichtigsten Punkte, die es beim Impressum zu beachten gilt, kurz zusammengefasst.

Gelungene Facebook-Fanseiten
Den Ideen sind bei Fanseiten keine Grenzen gesetzt. Wir haben einige Best Practice Beispiele für Sie zusammengestellt. Die Liste wird laufend erweitert.

Facebook-Fanseiten in der Praxis
In der Theorie sind Facebook-Fanseiten eine Bereicherung für ein Unternehmen. Auch in der Praxis? Für Club SEAT mit Sicherheit.

Wie sozial ist Ihr Unternehmen?
Weltweit mehr als 400 Millionen aktive Nutzer, 1,9 Millionen alleine in Österreich. Diese Zahlen machen das Potential des sozialen Netzwerks Facebook mehr als deutlich.

ARCHIV
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