Webprojekte mit Scrum managen

Agiles Projektmanagement oder Wasserfallmodell?

Viele Webprojekte werden heute noch klassisch nach dem Wasserfallmodell abgewickelt, weil diese Methode eine hohe Planungssicherheit bietet. Doch gerade dieser starre Ablauf bietet auch ein hohes Risiko, denn Fehler in der Konzeptionsphase kommen oft erst am Ende des Projekts zum Vorschein und erfordern hier einen deutlichen Mehraufwand für die Korrektur. Ähnlich verhält es sich mit Verbesserungsvorschlägen die während der Umsetzung auftauchen.

Projektmanagment - Wasserfall oder Scrum Methode

Agiles Projektmanagement bietet deutliche Vorteile durch seine Flexibilität und aufgrund der transparenten Abwicklung ist eine Validierung des Ergebnisses deutlich früher möglich.

 

Wir haben uns schon vor mehr als 6 Jahren für das agile Projektmanagement nach Scrum entschieden und in dieser Zeit eine Vielzahl von Projekten sowohl als "ScrumMaster" als auch in Form des "Product Owner" erfolgreich abgewickelt.

 

Für die meisten Kunden ist es am Anfang des Projekts nahezu unmöglich sich auf alle Details festzulegen. Bei klassischen Projekten wird in einer sehr umfangreichen Analyse- und Planungsphase ein umfangreiches Pflichtenheft erstellt. Neben einer deutlich längeren Umsetzungsdauer sind hier während der tatsächlichen Umsetzung Änderungen nur sehr eingeschränkt möglich und es besteht die Gefahr, dass die fertiggestellte Lösung nicht den tatsächlichen Anforderungen entspricht.

So funktioniert Scrum

Bei der agilen Methode nach Scrum werden die Anforderungen am Anfang in Form von "User Stories" festgehalten, diese beschreiben die wichtigsten Abläufe, Funktionen und Anwendungsfälle. Diese werden dann in mehrere Abschnitte und Teilprojekte in Form von "Sprints" aufgeteilt und nacheinander umgesetzt. Die Anforderungen werden gemeinsam diskutiert und entsprechend umgesetzt, Probleme während der Umsetzung können so rasch berücksichtigt werden.

Die Vor- und Nachteile von Scrum

Die wesentlichen Vorteile liegen in der Transparenz als auch in der fortwährenden Überprüfung und flexiblen Anpassung. Sowohl Fortschritt als auch Probleme werden dabei regelmäßig festgehalten. Dadurch müssen nicht alle Anforderungen am Beginn unveränderbar festgelegt werden, sondern können beim Beginn eines Sprints individuell bewertet und an die Bedürfnisse angepasst werden.

Allerdings ergeben sich durch die agile Vorgehensweise auch einige Nachteile gegenüber dem Wasserfall-Modell, weil durch die eigenständige Arbeitsweise der Teams das Ergebnis am Ende eines Sprints schwer abzuschätzen ist und sich dadurch eine gewisse Unsicherheit bei der Planung ergibt.

 

Deshalb muss für jedes Projekt eine individuell entschieden werden, welche Variante hier die Richtige ist. Meist verwenden wir eine Kombination aus beiden Modellen um möglichst rasch und effizient zum Ziel zu kommen.



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