Google Panda mistet aus

Neuer Google Suchalgorithmus für eine bessere Qualität der Suchergebnisse

Jede bei Google eingegebene Suchanfrage aktiviert einen komplexen Suchalgorithmus, der die gefundenen Treffer nach Relevanz listet. Mit dem neuen Algorithmus Panda will Google diese Suchergebnisse qualitativ verbessern und sogenannte "Content-Farmen" mit (automatisiert produzierten) Inhalte von niedrigem Nutzen für den User aushebeln.

Außerdem stürzt sich der Panda auf Webseiten, die

aufweisen, um bei Sucheingaben weit vorn in Trefferlisten zu landen und den User auf Werbeeinschaltungen zu führen. Dafür sollen originäre Texte und hochwertiger redaktioneller Content höher gerankt werden.

Gewinner und Verlierer

Laut ersten Berechnungen (Sistrix, Searchmetrics) haben durch Google Panda aktuell vor allem Anbieter, die mit Preis- und Produktvergleichen (ciao.de: -65 Prozent), Meinungsforen und Frage- Antwort-Portalen (gutefrage.net: -56 Prozent) stark präsent waren, im (Suchergebnis-)Ranking erheblich verloren. Vom Update profitiert haben Webseiten mit redaktionellem Angebot wie Nachrichtenseiten (focus.de), Info-Portale oder auch Facebook, die allerdings vor allem durch das Abrutschen der nun niedriger bewerteten Seiten im Suchmaschinen-Ranking gewinnen. Wer sich zu Unrecht vom Panda-Update herabgestuft fühlt, kann die betroffene Seite über ein Online-Formular zur neuerlichen Überprüfung anmelden. Für den User sollen die Veränderungen durch Google Panda aber nur für sechs bis neun Prozent der Suchanfragen spürbar merkbar sein.

Mythos Google Suchalgorithmus

Nach welchen Kriterien genau der Google-Algorithmus funktioniert – ein Rätsel. Unterschiedlichen Quellen (zB techdevision.com) zufolge werden rund 200 verschiedene Parameter zur Berechnung mit einbezogen, vom Alter der Domain, der Standort des Servers, die Keywords, das Linkprofil einer Webseite, das User-Verhalten, wie oft sich der Content auf einer Webseite verändert, auch ob über Google AdWords kostenpflichtig Werbung geschalten wird bis hin zur Integration von Social Media-Kanälen (wie Google+) u.v.m. Google Panda berücksichtigt neben inhaltlicher Faktoren beispielsweise auch die Verweildauer der Besucher und lässt Ergebnisse aus der Echtzeit- und Sozialen Suche mit einfließen.

Fazit: Eine Neverending SEO-Story die Jagd nach dem Schlüssel für das optimale Ergebnis im Suchmaschinenranking. Google Panda bestätigt jedenfalls eins: Wer selbst schreibt, der bleibt!

 

Weiterführende Links:

Jede bei Google eingegebene Suchanfrage aktiviert einen komplexen Such-Algorithmus, der die gefundenen Treffer nach Relevanz listet. Mit dem neuen Algorithmus Panda will Google diese Suchergebnisse qualitativ weiter verbessern und vor allem sogenannte Content-Farmen  mit (automatisiert produzierten) Inhalte von niedrigem Nutzen für den User aushebeln. Außerdem stürzt sich der Panda auf Webseiten, die