Good to know: Sicher surfen mit Google

Ausgerechnet die "Datenkrake" klärt über Sicherheit im Internet auf.

Imagepolitur oder wirklich ein Schritt zu mehr Transparenz? Google hat in Großbritannien die Kampagne "Good to know" gestartet, die Infos und Tipps zu Datenschutz und Privatsphäre beim Surfen und Suchen im WWW liefert. Das P.I.C.S.-Team hat sich die inhaltliche Tiefe der Google-Kampagne näher angeschaut.

Gut zu wissen

Auf der derzeit nur englischsprachigen Website erklärt Google die eigenen Datenschutzbestimmungen, wie das Unternehmen die Nutzerdaten zur Verbesserung der Google Dienste nutzt ("Your data on Google") und Google-User ihre Daten organisieren und sicher verwalten können. Außerdem finden sich allgemeine Tipps für ein sicheres Surfen ("Stay safe online"), also wie Passwörter zusammengesetzt sein sollten oder wie man auch zuhause verschlüsselte Internet- und Netzwerkverbindungen generiert. 

 

Google erklärt sich selbst (im Ansatz)

Vor kurzem erst haben sich Google und deutsche Aufsichtsbehörden nach langwierigen Verhandlungen auf verbindliche und rechtskonforme Rahmenbedingungen für den Einsatz von Google Analytics geeinigt. Damit sind die Diskussionen um die "Datenkrake" Google, die sich an den Daten der Nutzer satt frisst, aber noch lange nicht verstummt. In welchem Umfang der Marktführer unter den Suchmaschinen Nutzerinformationen tatsächlich speichert und z.B. für die Fortentwicklung der sogenannten Sozialen oder Personalisierten Suche und für profitbringende Werbeangebote (Google AdSense) braucht, kann auch trotz der "Good to know"-Offensive und der seit neuestem für eingeloggte Nutzer verschlüsselten Google Suche nur vermutet werden. Einen guten Überblick, wie sichere Internetnutzung aussehen kann, bietet die Webseite trotzdem in jedem Fall.

 

Weiterführende Quellen: