Bilder-SEO

Neue Besucher durch optimierte Bilder gewinnen

Haben Sie schon einmal eine Website ohne Bilder gesehen (abgesehen von den ersten Websites in den 80er Jahren, davon abgesehen animierte .gifs sind keine Bilder)? Nein? Warum wird dann in den vielen Fällen die Suchmaschinenoptimierung für Bilder vernachlässigt. Bilder sind nicht nur ein wichtiges Designelement, sondern auch eine weitere Möglichkeit neue Besucher auf seine Website zu lotsen.

Gerade bei der Suche nach Produkten, Grafiken etc. ist die Bildersuche oftmals hilfreicher, als die klassische Google-Websuche. Gerade wenn man den genauen Produktnamen nicht kennt, bietet sich die Bildersuche an. So ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche User für bestimmte Suchanfragen gleich auf die Bildersuche setzen.

Zwar verzeichneten zahlreiche Fotoagenturen und Websites durch die Einführung der neuen Google Bildersuche einen hohen Traffic Verlust, dennoch sollte man sich bei der Wahl und vor allem Benennung seiner Bilder etwas Zeit nehmen. Wir haben die wichtigsten Punkte für die Optimierung Ihrer Bilder, kurz für Sie zusammengefasst.

Dateiname

Der einfachste Weg, dass Ihre Bilder bei einem bestimmten Suchbegriff in der Suche aufscheinen, ist es das Bild entsprechend zu benennen. Besteht der Suchbegriff bzw. das Keyword nur aus einem Wort, so nennen Sie Ihr Bild einfach suchbegriff.jpg (zum Beispiel seo.jpg). Besteht der Suchbegriff aus 2 Wörtern, trennen Sie die beiden durch ein Minuszeichen. Der Dateiname lautet dann suchbegriff1-suchbegriff2.jpg (zum Beispiel bilder-seo.jpg). Alternativ können Sie Ihr Bild auch „beschreibend“ benennen, zum Beispiel bilder-seo-optimierung.jpg. Wichtig: Verwenden Sie keine Umlaute (bzw. nur in Form von ae, ue, etc.) und Sonderzeichen, auch Keyword-Spamming (z.B. optimieren-optimierung-suchmaschinenoptimierung.jpg) sollten Sie vermeiden, sonst erreichen Sie schnell das Gegenteil!

Bildumgebung

Das Bild ist nun richtig benannt, allerdings gibt es sicher zahlreiche andere Bilder die ebenfalls z.B. bilder-seo.jpg heißen. Um sich daher von der Masse abzuheben, ist die Relevanz, sprich der Text oder Beitrag zu welchen das Bild gehört, entscheidend. Hier sollte der Dateiname bzw. der Suchbegriff des Bildes auch im Text vorkommen, am besten bereits in der Überschrift. So sollten Bild und Text zusammenpassen bzw. sich ergänzen. Ein Bild mit dem Namen bilder-seo.jpg eingebettet bei einem Artikel über Haustiere wird in den Suchergebnissen garantiert untergehen.

Auch die Position des Bilder wichtig. So sollte idealerweise in der Nähe des Bildes die Bildunterschrift bzw. eine Überschrift zu finden sein. Beachten Sie beim Einfügen eines Bildes auch, dass dieses möglichst früh vorkommt und mitten im Content positioniert ist.

Dateipfad

Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansätze bzw. Möglichkeiten: Der Erste, welcher unserer Meinung nach etwas veraltet ist, ist Google zu signalisieren, dass es sich um ein Bild bzw. um Bilder handelt. Dazu werden die Bilder in einem entsprechend benannten Ordner abgespeichert, wie zum Beispiel: www.ihrewebsite.at/images/bilder-seo.jpg. Der zweite Ansatz klingt nicht nur interessanter, sondern führt mit Sicherheit zu besseren Ergebnissen. Dieser zielt darauf ab, die Dateipfade keyword-orientiert zu nutzen. So könnte die Internetadresee von einem wichtigen Bild zum Beispiel www.ihrewebsite.at/suchmaschinenoptimierung/bilder-seo.jpg lauten.

Bildformat

Seit der Optimierung der Google-Bildersuche, werden Bilder im 4:3-Querformate scheinbar bevorzugt. So skaliert oder bescheidet Google Bilder die nicht im 4:3 Querformat vorliegen, Querformat-Bilder im 4:3 Format werden hingegen ohne jegliche Bearbeitung angezeigt. Diese Bilder nehmen dadurch in der Google-Bildersuche den meisten Platz ein. Die Bildinformation und die Klickwahrscheinlichkeit ist demzufolge deutlich höher als bei Bildern, die im Hochfomat angezeigt bzw. im 2:3 Format abgespeichert wurden.

ALT-Text

Der Alt-Text (Alternativ-Text) bei Bildern soll mit wenigen Worten das jeweilige Bild beschreiben. So kann der Google Bot (oder jener einer anderen Suchmaschine) lediglich Text und keine Bilder lesen kann, daher ist es entscheidend den Alt-Text auch richtig zu wählen. "Bild1" im Alt-Text gibt keine Auskunft darüber, was auf dem Bild zu sehen ist, "Bilder-Seo Infografik" zeigt hingegen dem Bot, dass es sich um einen Grafik zum Thema Bilder-Seo handelt.


Neben dem Alt Text kann ebenfalls ein Titel für ein Bild definiert werden. Dieser erscheint, sobald sich der Mauszeiger über das Bild bewegt. Die Bedeutung des Titels für die Optimierung ist jedoch umstritten bzw. fragwürdig, schaden kann ein vollständiger Title jedoch auf keinen Fall. Bei beiden Bereichen, Alt-Text und Title, gilt ebenfalls: Vermeiden Sie Keyword-Stuffing.


Author-Rank

Der Author-Rank, also die Vernküpfung von Beiträgen auf Websites und Blogs mit dem Autor, ist nicht mehr länger nur in der klassischen Google-Suche eine wichtige Änderung, auch bei der Bilder-Suche wird die Autoreninfo nun angezeigt. In punkto Urheberrecht und Copyright ein wichtiger Schritt. Möchte man nun weitere Informationen zum Autor des Bildes einholen, so muss man die klassiche Google-Suche heranziehen, außer der Autor hat ein Profil bei Google+. In diesem Fall gelangt man mit einem Klick auf den Autor zum Google+ Profil. Für Fotografen, Autoren, aber auch für Unternehmen eine weitere interessante Neuerung.

Nicht alle Bilder sind "optimierungswürdig"

Nicht alle Bilder Ihrer Website sind für die Optimierung relevant. So sind zum Beispiel Navigationsgrafiken oder andere Grafikelemente für Bilder-SEO nicht interessant. Diese können Sie mit guten Gewissen vernachlässigen. Ebenso verhält es sich bei Bildern, die in unterschiedlichen Größen eingesetzt werden. Konzentrieren Sie sich hier auf die Bilder mit der größeren Auflösung.

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